Der Dachboden in unserem Haus war seit Jahrzehnten ein Ort, wo jeder alles, was vielleicht noch gebraucht werden könnte, abgelegt hat. Im vergangenen Jahr fand die Unordnung zu allem Überfluss auch noch die Aufmerksamkeit einer Waschbärfamilie. Schlimmer hätte es nicht kommen können. Der Gedanke, dass ich das alles auf- und wegräumen sollte (Betten, Matratzen, Zimmertüren usw.) ließ mich nicht mehr ruhig schlafen. Als ich das einem Freund erzählte, schlug er mir vor, dass zwei Mitarbeiter von ihm die Arbeit gegen eine Aufwandsendschädigung machen und den Boden komplett säubern würden. Beide kamen am nächsten Tag, schauten sich alles an und fingen mit dem Räumen an. Am späten Abend war alles sauber verladen und konnte zur Entsorgung zur Schuttkuhle gebracht werden. Nach der Entlohnung stand ich auf dem sauberen Dachboden und konnte mein Glück kaum fassen, dass ich um diese Arbeit herumgekommen war. Mein Fazit: Manchmal braucht es nicht viel, um glücklich zu sein
Heinz Hole
