Unter diesem Motto aus dem 8. Vers im 11. Kapitel des Matthäusevangeliums laden die Frauen aus Nigeria am Freitag, 6. März 2026, zum Weltgebetstag ein.
Nigeria liegt im Westen Afrikas. Mit 230 Millionen Einwohnern ist es nicht nur das bevölkerungsreichste Land, sondern auch das mit der größten Volkswirtschaft auf dem Kontinent. Der Staatshaushalt wird hauptsächlich durch die Exporteinnahmen aus Erdöl und Erdölprodukten finanziert. Obwohl es von der Weltbank als Schwellenland eingestuft wird, leben 40 % der Menschen unterhalb der Armutsgrenze.
Der Vielvölkerstaat (250 Ethnien, 514 Sprachen) hat als Regierungsform eine präsidiale Bundesrepublik, die in 36 Staaten unterteilt ist. Geeint werden sie durch einen im 4-jährigen Wahlturnus gewählten Präsidenten und die Amtssprache Englisch. In dem Land findet man fünf Vegetationsformen vor. Im Norden die Sahelzone, gefolgt von einer Trockensavanne, Feuchtsavanne, tropischem Regenwald und Mangrovenwäldern im Nigerdelta. Auch die vorherrschenden Religionen teilen das Land. Der Norden ist hauptsächlich muslimisch geprägt und im Süden leben überwiegend Christen.
Die 6-jährige Grundschule, an die sich eine 3-jährige Sekundarstufe anschließt und weitere drei Jahre zum Abschluss und der Berechtigung zum Studium sind kostenfrei. 93% der Kinder werden eingeschult, aber regelmäßig am Unterricht nehmen geschätzt nur 50% teil. Es besteht keine Schulpflicht. Die Alphabetisierung liegt laut Staatsangaben bei 71%. Die Lasten auf den Schultern der Frauen sind erdrückend, geprägt von Armut, Flucht, Kinderreichtum und häuslicher Gewalt, um nur einige Beispiele zu nennen.
Trotz alledem schöpfen sie Kraft aus ihrem Glauben an Gott, der ihnen Hoffnung, Mut und Lebensfreude gibt. Lassen Sie sich davon anstecken und einladen zur Andacht am Freitag, 6. März 2026, um 10:00 Uhr oder um 19:00 Uhr zum Gottesdienst nach der Liturgie der nigerianischen Frauen. Die Veranstaltungen finden in der Martin-Luther-Kirche in Detmold in der Schülerstraße statt.
Frauke Dittmann

