Es war einfach schön. Richtig schön. Und obwohl ich auf eine tolle Zukunft blicke, tut es weh zu gehen. Wenn ich auf meine Zeit in Detmold zurückblicke, kommen mir viele besondere Erlebnisse in den Sinn: unsere Sommerfreizeit in Schweden, die Nordpoint-Freizeit oder Spiekeroog-Fahrt mit den Konfis in diesem Jahr, die Drachenbootrennen, Tagesausflüge und viele schöne Abende im Jugendkreis.
Ein unvergesslicher Moment war für mich die Worship Night in Bielefeld. Während des Open-Air-Konzerts regnete es in Strömen – und genau in diesem Moment sangen wir: „Du machst alles neu, Schönheit fällt wie der Regen.“
Gerne denke ich auch an unsere Runden mit „Cards for Christianity“ zurück, die für gute Unterhaltung gesorgt haben, an Lobpreisabende und an einen herrlich unkonventionellen Casinoabend in Schweden, bei dem wir uns bewusst alles andere als schick gekleidet haben und unsere Manieren für einen Abend vergessen haben. Auch unsere Aktionen auf den Straßen sind mir in Erinnerung geblieben. Dort haben wir zum Beispiel am Valentinstag gefragt, was Liebe für sie bedeutet, und konnten ihnen gleichzeitig von der Liebe Jesu erzählen.

Besonders schön waren für mich außerdem die Treffen der Junge Erwachsenen Kleingruppe bei mir zu Hause. Wir haben miteinander gegrillt, lange im Garten gesessen, geredet und einfach Zeit miteinander verbracht. Diese Gemeinschaft und die vielen persönlichen Gespräche haben mir selbst sehr viel zurückgegeben. Überhaupt durfte nicht nur ich andere begleiten: Auch ich selbst konnte durch die Begegnungen, die Fragen und die gemeinsamen Gespräche wachsen und viel dazulernen.
Besonders wichtig war mir in meiner Arbeit, junge Menschen nicht nur bei gemeinsamen Aktionen zu begleiten, sondern ihnen etwas von meinem Glauben weiterzugeben. Jesus ist das Fundament meines Lebens und meiner Arbeit. Deshalb war es mir ein Herzensanliegen, Kinder und Jugendliche einzuladen, Jesus kennenzulernen und im Glauben zu wachsen. Es hat mich sehr gefreut zu erleben, wie der Wunsch nach Lobpreis, Gesprächen über den Glauben und gemeinsamer Bibelarbeit gewachsen ist – und wie Jugendliche selbst Verantwortung übernommen und sich in die Mitarbeit eingebracht haben.
Dankbar bin ich für alle Mitarbeitenden und jungen Erwachsenen, die die Jugendarbeit mit ihren Ideen, ihrer Zeit und ihrem praktischen Einsatz getragen haben. Auch die Band hat mit ihrer Musik viel Lebendigkeit und Abwechslung in unsere Gottesdienste gebracht. Vieles wäre ohne diese starken Teams, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, nicht möglich gewesen.
Ein besonderer Dank gilt auch Frank Erichsmeier und Lars Kirchhof. Beide haben mich in meiner Arbeit gut an die Hand genommen und mir gleichzeitig viel Raum und Freiheit gegeben, mich auszuprobieren, neue Ideen einzubringen und auch in den Gottesdiensten neues auszuprobieren. Bei Fragen und Anliegen waren sie immer ansprechbar und erreichbar. Besonders wertvoll war für mich, dass sie auch persönlich immer ein offenes Ohr für mich hatten – auch dann, wenn es mir einmal nicht gut ging oder mich etwas beschäftigt hat.
Es waren die vielen kleinen und großen gemeinsamen Momente, die diese Zeit so wertvoll gemacht haben. Ich bin dankbar für alles, was entstehen und wachsen durfte, für alles, was ich selbst lernen durfte, und besonders für die Menschen, die ich ein Stück ihres Weges begleiten durfte.
Euer Felix
