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Warten auf das Licht — Gründonnerstag – Karfreitag – Ostern in unseren Kirchen

Die Gottesdienste der Kar- und Ostertage wurden in der Alten Kirche stets eine Einheit verstanden – wie ein Weg mit mehreren Stationen, auf dem die Christen das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu nachvollziehen und so seinen Weg mitgehen. Diese Tradition prägt die Kar- und Ostergottesdienste unserer Gemeinde seit langem.

Nachdem wir nun die Zahl der Gottesdienste an den beiden Kirchen unserer Gemeinde insgesamt reduziert haben, wird diese gedachte Einheit der Kar- und Ostertage nun vielleicht noch etwas deutlicher.

Es beginnt mit dem Gründonnerstag – zwar der Vorabend des Karfreitages, aber in der Liturgie kein Trauertag, sondern eigentlich ein Festgottesdienst, der ganz auf das von Jesus an diesem Tag eingesetzte Abendmahl konzentriert ist. Um die durch dieses Mahl eröffnete Gemeinschaft sichtbar zu machen, feiern an wir an diesem Tag nur einen Gottesdienst mit allen Pfarrern und Prädikanten der Gemeinde um 18 Uhr in der Martin-Luther-Kirche. Er wird ergänzt durch die in unserer Schwestergemeinde St. Michael in Hiddesen seit langem übliche „Nacht der verlöschenden Lichter“ (beginnend um 20 Uhr), in der der Schwerpunkt dann eher auf dem Verrat der Jünger und Jesu Einsamkeit in Gethsemane liegt. 

Am Karfreitag feiern wir den Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche um 15 Uhr – der Todesstunde Jesu.  Ein weiterer Gottesdienst wird am Vormittag um 10 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche angeboten. Außerdem sind wir eingeladen, am frühen Morgen mit den Mitchristen aus der katholischen Gemeinde den Kreuzweg an den Externsteinen mitzugehen (beginnend dort um 8:30 Uhr am Parkplatz Schliepsteinweg).

Der Gottesdienst der Osternacht in der Martin-Luther-Kirche ist der Mittelpunkt des liturgischen Jahres. Wir haben uns dazu entschlossen, die beiden Teile, aus denen dieser Gottesdienst einmal zugesammengewachsen ist, etwas deutlicher zu trennen. Der „dunkle“ Teil dieses Gottesdienstes, die sog. Vigil, beginnt in diesem Jahr bereits um 21 Uhr. Hier soll viel Raum sein zum Hören auf die traditionellen Geschichten und Heilszusagen Gottes aus dem Alten Testament, aber auch für Zeiten des Schweigens und für einfache Gesänge in der Tradition von Taizé. Also eine meditative Zeit von zwei Stunden in der Erwartung von Ostern – wobei man (anders, als es sonst in unseren Gottesdiensten üblich ist),durchaus  auch mal zwischendrin nach draußen gehen (oder auch erst später dazukommen) „darf“.

Auch ist es möglich, erst um 23 Uhr dazuzukommen, wenn dann der eigentliche Auferstehungsgottesdienst beginnt. Dann wird das zuvor frisch entzündete Licht des Ostermorgens in feierlicher Prozession in die Kirche hineingetragen. Wir erinnern uns unserer Taufe und feiern am hell erleuchteten Altar das Abendmahl als Gemeinschaftsmahl mit dem Auferstandenen. 

Weitere Ostergottesdienste werden dann am Ostertag um 10 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche und am Ostermontag um 10 Uhr wieder in der Martin-Luther-Kirche gefeiert. 

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