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„Geht doch!“ 5 Minuten mit Gott von Pfarrer Uwe Wiemann


Ein Kommentar zu “„Geht doch!“ 5 Minuten mit Gott von Pfarrer Uwe Wiemann

  1. Hans Hildebrandt sagt:

    Lieber Uwe,
    Ein Text (Flyer?) wurde eingeblendet:
    „Geht doch: Staunen macht den Urlaub – egal wo“
    War schon in der DDR das Motto: da machte man hauptsächlich im eigenen Land und ohne Vielfliegerei (nach Indien, Nepal, Ruanda, Peru oder Italien) Urlaub.
    „Aber wird nun wirklich etwas fehlen vom erfüllten Leben?“ – Hat den DDR-BürgerInnen (oder GenossInnen?) doch auch nichts gefehlt.
    Dann erwähnst Du „Kulturschaffende“. Du weißt schon, dass dieser Begriff in der NS-Zeit modern war und auch zum Vokabular der DDR gehört hat. Aber das Gehör für solche Nuancen geht heute wohl verloren. Das substantivierte Partizip erspart Dir jedenfalls das Gendern der Wörter Schriftsteller und Künstler, wie Du es bei den „Jünger-Innen Jesu“ und bei den „Angestellten und Arbeiter-Innen“ gemacht hast, die ihren Job verloren haben.
    Ein Aufruf der Gesellschaft für Deutsche Sprache fasst noch einmal zentrale Argumente gegen eine durch die Gendermühle gedrehte Sprache zusammen:
    „Der Generalirrtum: Zwischen dem natürlichen und dem grammatischen Geschlecht bestehe ein fester Zusammenhang. Er besteht absolut nicht. Der Löwe, die Giraffe, das Pferd. Und keinen stört es, dass alles Weibliche sich seit 1000 Jahren von dem Wort „das Weib“ ableitet.“
    Du sagst: „Wir können versuchen, wirtschaftlich alles so wieder in Gang zu bringen, wie es vor der Krise war. (…) Dann geht es weiter mit Riesenschritten auf die Klimakatastrophe zu.“ Das mit der Klimakatastrophe ist ja was ganz Neues! Endlich: es ist uns ein Prophet gegeben, Halleluja!
    Und schließlich: „Die Energiewende zum Beispiel ist machbar. (…) Die Technik ist ausgereift, die Wirtschaftlichkeit gegeben.“ Dazu der Kürze wegen nur zwei kleine Hinweise (ich denke du bist intelligent genug, weitere zu finden):
    „Elektroauto brennt bei der Post: Es war bereits der dritte Zwischenfall“ (Meldung vom 10.1.2020)
    „Die Post gibt den Streetscooter auf“ (Meldung vom 28.2.2020)

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