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Aus dem Kirchenvorstand

Visitation zum Thema Bildung

Alle acht bis zwölf Jahre wird in jeder Kirchengemeinde innerhalb der Lippischen Landeskirche eine Visitation durchgeführt. Mitglieder des Klassenvorstandes besuchen Veranstaltungen der Kirchengemeinde über einen gewissen Zeitraum, führen Gespräche mit Mitarbeitenden und Pfarrern und Pfarrerinnen und ebenso mit Gemeindegliedern und prüfen Verwaltungsabläufe. Das geschieht auf der Grundlage des Kirchengesetzes über die Visitationen der Kirchengemeinden in der Lippischen Landeskirche. Dort heißt es in
§ 1: „Niemand kann für sich allein Christ sein. Auch eine christliche Gemeinde kann nicht isoliert für sich existieren. Sie braucht den Austausch mit anderen, ist angewiesen auf Hilfen, benötigt das kritische Gespräch.“

In diesem Jahr 2017 haben sich die Kirchengemeinden der lutherischen Klasse der Lippischen Landeskirche verabredet, eine Querschnittsvisitation zum Thema „Bildung“ durchzuführen. Das heißt, jede Gemeinde wird zu dieser Thematik besucht und analysiert gemeinsam mit den Mitgliedern des Klassenvorstandes, welchen Stellenwert diese Thematik in der Gemeinde hat, welche Angebote von Bildung es gibt, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Der Kirchenvorstand unserer evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Detmold hat sich im ersten Halbjahr 2017 damit beschäftigt und ist über die Ergebnisse in seiner Junisitzung mit den Mitgliedern des Klassenvorstandes ins Gespräch gegangen. Gemeinsam konnten wir feststellen, dass es eine Vielzahl von Angeboten gibt – von der klassischen Konfirmandenarbeit bis zu Vortragsveranstaltungen oder Studienreisen. Aber es gibt auch einen deutlichen Schwachpunkt, den wir übrigens mit vielen anderen Gemeinden teilen: Es ist schwer, Gemeindeglieder mittleren Alters zu erreichen. Kinder, Jugendliche, Senioren erreichen wir. Aber die Generation dazwischen nur sporadisch. Hier gilt es, sich weiter Gedanken zu machen.

Baustellen in unserer Gemeinde

Die letzten Wochen waren in unserer Gemeinde von zwei großen Baustellen geprägt. Am 10. Juli rückte die Firma an, die in der Dreifaltigkeitskirche eine neue Heizungsanlage installiert.

Heizung in der Dreifaltigkeiskirche

Die alten Einzelheizöfen, die noch aus der Anfangszeit der Kirche stammen und zum Teil schon längere Zeit nicht mehr funktionieren, mussten ersetzt werden. Andernfalls wäre es nicht mehr möglich, in der kommenden Heizperiode eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen und auch für die Orgel ein stabiles Klima zu erzeugen. Unter der Leitung des Ingenieurbüros Oliver Schmitz aus Detmold wurde eine neue Heizkonzeption entwickelt, die nun durch Heizschlaufen in den Wänden für eine gleichmäßige Temperatur sorgen wird. Seit dem 10. Juli wurden die alten Öfen entfernt, Leitungen in den Wänden installiert und die wieder verputzten Wände gestrichen. In demselben Zusammenhang wurde die Toilettenanlage, die bisher im Keller untergebracht war und für manche Besucher der Kirche und des Gemeindehauses nur mit Mühe erreicht werden konnte, nun in das Erdgeschoss verlegt. Wir sind Herrn Schmitz, der unser Gemeindeglied ist, sehr dankbar für die Beratung und Konzeptionserstellung.

Kirchplatzumgestaltung zwischen Martin-Luther-Kirche und Gemeindehaus

Am 24. Juli haben auch die Arbeiten zur Umgestaltung des Außengeländes an der Martin-Luther-Kirche begonnen. Wir haben in den vergangenen Ausgaben unseres Gemeindebriefes immer wieder über den Planungsstand informiert. Doch schon am zweiten Tag der Arbeiten wurden bei der Aufnahme des alten Bodens alte Mauerreste gefunden. Die Baumaßnahmen mussten unterbrochen werden und Wissenschaftler der Archäologie kommen, um die Funde zu dokumentieren. In den Folgetagen wurden ein ehemaliger Verbindungsweg zwischen der Vorgängerkirche und unserem Gemeindehaus, Reste eines alten Brunnens und Kleingegenstände gefunden (Siehe auch Seite 8). Erst nach zehn Tagen konnten die Arbeiten normal weitergeführt werden. Es geht nun zügig voran und das ausführende Landschaftsbauunternehmen ist zuversichtlich, dennoch den geplanten Fertigstellungstermin einhalten zu können, wenn nicht andere Schwierigkeiten auftreten. Mit dem Erscheinen dieses Gemeindebriefes hoffen wir dann, auf eine erfolgreiche Bauphase zurückblicken zu können und ein schönes Kichplatzfest zur Einweihung am 1. Oktober zu feiern.

Personalnachrichten

Verabschiedung von Lioba Schulte aus dem Haus der Kirche Herberhausen

Verabschiedet haben wir uns mit einem bunten Fest der Begegnung am Haus der Kirche in Herberhausen von Lioba Schulte. Zum 1. Oktober 2017 geht sie in den Ruhestand. Acht Jahre lang hat Lioba Schulte das Haus der Kirche geleitet und dabei die Arbeit entscheidend geprägt. Durch ihre offene, auf die Menschen zugehende Art hat sie entscheidend dazu beigetragen, unser Stadtteilzentrum zu dem zu machen, was es heute ist. Der Kirchenvorstand ist Frau Schulte dankbar für ihr großes Engagement. Sie hat vielen Menschen geholfen, in Detmold „anzukommen“.

Die Stelle, die Lioba Schulte bisher ausgefüllt hat, ist wieder ausgeschrieben und soll mit einem/einer Sozialarbeiter/in bzw. einem/einer Sozialpädagogen/in wieder besetzt werden. In den Tagen der Abfassung dieser Ausgabe des Gemeindebriefes laufen die Vorstellungsgespräche mit den Bewerbern. Wir hoffen, dass wir diese Stelle zum 1. Oktober 2017 wieder durch eine qualifizierte Kraft besetzen können.

Mit den besten Grüßen aus dem Kirchenvorstand

Lars Kirchhof



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